Alles zum Thema Westernreiten und Westernsattel

Reiten wie im Wilden Westen ist schon längst nicht mehr nur die Erinnerung an den Ursprung Amerikas. Das Westernreiten genießt eine immer größer werdende Beliebtheit und hat einen festen Platz im Freizeitsport eingenommen. Während der Cowboy aus vergangenen Tagen gut 16 Stunden im Sattel saß und zur Verrichtung seiner Arbeit das Lasso schwang, werden heute diese Vorgänge unter sportlichen Gesichtspunkten praktiziert. Damals als auch heute müssen nicht nur Pferd und Reiter, sondern auch das Equipment besondere Eigenschaften mit sich bringen.

Westernsattel

Reiten wie im Wilden Westen

Grundsätzlich kann man sagen, dass jedes Pferd mit einer Widerristhöhe bis 160 cm, einem eher kurzen Rücken durch eine lange Hüfte und großen Schultern, eine besondere Ausbildung zum Westernpferd bekommen kann. Die Erfahrungen haben gezeigt, dass sich bestimmte Rassen wie hierzulande Haflinger und Freiberger im speziellen für das Westernreiten ausbilden lassen. Die Ansprüche ans Pferd sind im Besonderen eine äußerst gute Ausdauer und eine eher bequeme Gangart. Auch dem Reiter sollte es an Ausdauer und Kraft nicht mangeln, denn durch Ausrüstung und Hilfsmitteln lassen sich die Anstrengungen nicht gänzlich vermeiden. Der richtige Sattel spielt eine primäre Rolle und sollte vom Reiter sorgfältig gewählt sein.

Der Westernsattel

Der Sattel sollte für Reiter und Pferd bequem und angenehm sein. Will man diesen kaufen, sollte man einiges beachten. So hat er eine breite Sitzfläche, besitzt ein Sattelhorn und verfügt über lange Steigbügel. Vom hinteren Rand, auch als Cantle bezeichnet, sollte der Reiter ca. 2,5 bis 5 cm Spielraum haben. Dieses gilt gleichermaßen auch für den Raum zum Fork, den vorderen Rand mit Sattelhorn. Der Westernsattel sollte möglichst gut auf dem Pferderücken liegen und seinen tiefsten Punkt in der Mitte des Rückens haben. Auch an den Schultern sollte der Sattel so sitzen, dass das Pferd in seinen Bewegungen, besonders bei schnellen Wendungen, nicht eingeengt ist. Leistung und Freude sind maßgeblich von einem bequemen Sattel abhängig. Den richtigen Westernsattel zu kaufen ist dementsprechend ein wichtiger Schritt.

Reitweisen und Disziplinen

Während der texanische Reiterstil eher dem Stil eines Cowboys ähnelt, beschreibt der kalifornische Reiterstil eher einen edlen Ritt zu Pferde. Der Sport beinhaltet Disziplinen wie Reining, Pleasure, Western-Riding und Working Cowhorse, um nur einige zu nennen. Fast alle der vorhandenen Disziplinen haben ihre eigenen Anforderungen, die nicht zuletzt auch ihre ganz persönliche Kleiderordnung als auch Ausrüstung mit sich bringt. Die vielfältigen Möglichkeiten des Westernreitens lassen sich mit einem großen Angebot von Anforderung voller Freude betrachten und genießen.


Alles zum Thema Springreiten

Viele junge Mädchen träumen davon ein eigenes Pferd oder Pony zu besitzen. Bevor sich allerdings jemand ein Pferd oder Pony kauft, sollte man schon viel Erfahrung im Umgang mit Pferden haben und auch reiten können, da man bei einem Pferd, was man nur alleine reitet, schnell einiges kaputt machen kann. Wenn jemand reiterlich und fachlich gut genug ist, kann man sich ein Pferd anschaffen und die vielen Vorteile, die Pferde bieten, genießen. Zum einen erziehen einen eigene Pferde zur Selbstständigkeit. Man muss sich täglich um das eigene Pferd kümmern und es bewegen.

Springreiten

Auf der anderen Seite lernt man ruhig und geduldig zu bleiben, da man nur auf diese Art und Weise Fortschritte zusammen mit dem Partner Pferd erzielen kann. Wenn jemand die Grundlagen des Dressurreitens beherrscht, kann er auch mit dem Springreiten beginnen. Zuerst macht man Springgymnastik und springt einzelne kleine Kreuze oder Cavalettis mit dem Pferd. Später, wenn man schon gut im Gleichgewicht bei einem kleinen Sprung ist, kann man Reihen mit dem Pferd springen. Man schult sein Auge bei jedem Sprung, den man macht und bekommt es mit der Zeit immer besser hin, die richtigen Distanzen zum Sprung zu finden. Je sicherer man beim Springreiten wird, desto höher können die Hindernisse gebaut werden.

Natürlich braucht man für das Springreiten auch einen Springsattel, der dem eigenen Pferd richtig gut passt. Diesen Sattel kann man entweder im Internet oder in einem Reitsport Fachgeschäft kaufen. Wenn man einen Springsattel über das Internet kauft, besteht das Risiko, dass der Sattel dem Pferd nicht hundert prozentig passt. Die bessere Variante ist immer, einen Sattel von einem Fachmann zu kaufen, der am besten gleich mit mehreren verschiedenen Sätteln direkt zu einem in den Stall kommt, wo er dem Pferd den Sattel anpassen kann. Der Fachverkäufer kann direkt erkennen, ob ein Sattel, den er dem Pferd auf den Rücken gelegt hat, gut passt, oder ob das Pferd Druckstellen an bestimmten Bereichen, wo der Sattel aufliegt, bekommen würde, weil der Sattel nicht richtig passt.

Wenn man einen Sattel gefunden hat, der dem Pferd optimal passt, dann steht dem Training nichts mehr im Wege. Man kann sich selbst Ziele setzen. Wenn man zum Beispiel erst mit dem Springen begonnen hat, könnte das Ziel für die kommende Turniersaison sein, an Springreiterwettbewerben teilzunehmen. Springt man schon höhere Hindernisse mit dem Pferd, kann man entweder E-Springen, A-Springen, L-Springen oder M-Springen auf Turnieren anstreben. Ist man erfolgreich in M-Springen unterwegs, kann man sich auch an S-Springen heran wagen und dort Erfolge erzielen.